Energie aus Biomethan
Sowohl im Biogas als auch im Erdgas heißt der Energieträger Methan. Der Unterschied liegt im Methangehalt, der bei Biogas um die 52 Prozent und im Erdgas um die 96 Prozent liegt. Um diese Einspeisequalität für das deutsche Erdgasnetz zu erreichen, muss das Biogas zunächst gereinigt, aufbereitet und verdichtet werden.
Die Vorteile von Biomethan liegen auf der Hand. Im Gegensatz zu fossilen Energieträgern ist Biomethan CO2-neutral. Das durch energetische Verwertung freigesetzte CO2 wurde zuvor in den Energiepflanzen bei der Photosynthese gebunden. Es entsteht ein geschlossener Kreislauf ohne zusätzlichen umweltschädlichen CO2-Ausstoß.
Im Gegensatz zur lokalen Verstromung an der Biogasanlage erfolgt bei der Einspeisung in das Gasnetz die Verwertung räumlich getrennt von der Erzeugung. Die Biogasenergie wird über das Gasnetz zum Verbraucher geleitet. Das garantiert höchste Effizienz und ermöglicht eine ganzjährige Strom- und Wärmenutzung, wo und wann sie gebraucht wird. Bioerdgas schließt damit die Lücke zwischen ländlicher Biogasproduktion und dem Verbrauch in dicht besiedelten Gebieten.



